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Aufsuchende Arbeit- Jugendhütte PDF Drucken E-Mail

Die Jugendhütte ist seit ihrer Entstehung zu einem umfassenden und vielbeachteten Projekt in Kirchhellen geworden. Sie dient als Instrument der aufsuchenden Jugendarbeit in Kirchhellen.

Im Rahmen unserer Bedarfsanalyse (Anfang 2005) hörten wir oft von den Jugendlichen, dass es in Kirchhellen kaum Orte gäbe, an denen man sich treffen könne. Gleichzeitig gibt es an verschiedenen Orten (dem Marktplatz, Kinderspielplätze, Schulhöfe) Schwierigkeiten mit Gruppen von Jugendlichen, die sich gezielt hierhin verabreden.

 Zusammen mit allen Beteiligten suchten wir nach einer sozialverträglichen Entlastung. Im gleichen Atemzug sollte für die Jugendlichen ein "verlässlicher Ort" entstehen, an dem sie sich treffen können - die Idee der Jugendhütte war geboren.

 

Die Idee eines Ortes

Das Konzept der Jugendhütte hat als vorrangiges Ziel einen öffentlichen Raumjugendhuette-alstreffpunkt zur Verfügung zu stellen,der von Jugendlichen genutzt werden darf. Das Bild der „überdachten Parkbank“ beschreibt das Zusammenfließen unterschiedlicher Hintergrundideen.

Die Parkbank: Sie ist öffentlich und jederzeit für alle zugänglich. Sie bietet sich als geplanter und gewollter Treffpunkt an. Dort, wo eine Bank steht, darf sich jemand aufhalten. Für die Jugendlichen bietet sie einen informellen Treffpunkt, an dem sie sich barrierefrei verabreden und treffen können.

Die Überdachung schützt vor Regen und spendet Schatten.Gleichzeitig kann dies durchaus als Bild dafür verstanden werden, dass der Verein die Jugendlichen dort, nicht im Regen stehen lässt. Die Hütte dient als Kontaktfläche zwischen Jugendlichen und denen, die interessiert an der Jugend sind.

 

Begleitung des Projektes

Die Jugendhütte ist keine Einrichtung im Sinne eines Jugendzentrums oder einer "Offenen Tür". Sie wird pädagogisch und mit einem sensiblen Blick für ordnungspolitische Aspekte durch einen Sozialpädagogen und ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet. Dabei geht es uns um die Förderung der öffentliche Wirksamkeit, der Kommunikation und Kontaktpflege sowie einen bewussten Umgang mit Grenzen

So beinhalten die Begegnungen an der Hütte in erster Linie: Zeit haben und da sein! Aber auch Zuhören, das Hinweisen auf Lautstärke am Wochenende, Vermitteln zwischen Gruppen, Sammeln von Müll, Beraten und Unterstützen, sich Austauschen über Alltag, Schule, Familie, Musik und Partys und viele kleine Gesten.

Manchmal ergeben sich aus dieser Begegnung Ideen für Unternehmungen oder Projekte.

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...noch zwei Stichworte:

Jugendschutz: Zusammen mit den Jugendlichen wurde eine Hausordnung besprochen. Die Beachtung des Jugendschutzes ist wichtiger Bestandteil. Insbesondere die Frage nach dem Konsum von Alkohol wird immer wieder an der Hütte besprochen. Unser Zugang ist hierbei nicht vorrangig ordnungspolitischer Natur. Mit diesem Ansatz wurden auch vor dem Aufstellen der Hütte nur wenige Erfolge erreicht.

Müll: Die Entsorgung des anfallenden Mülls ist in guter Kooperation mit der Stadt und der BEST geregelt. Ähnlich wie der Umgang mit Alkohol bietet auch das Thema Müll die Notwendigkeit Jugendliche - für sich selbst - in die Verantwortung zu nehmen. Zu Lernen, diese Verantwortung wahr zunehmen und mit ihr umzugehen, ist Bestandteil unserer Arbeit mit den Jugendlichen.